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10.10.2018
SC Bönigen: Dank Toptransfers ins Final?
Es war kein einfaches Ende für die Eishockeyspieler von Trainer Thomas Zurbrügg. Knapp verlor man am Ende gegen den EHC Mirchel und verpasste so das Finale. In dieser Saison möchte man noch eine Schippe drauflegen, sagt Sportchef Andrew Zurschmiede.

SC Bönigen
Sie sind ein eingespieltes Duo: Sportchef und Assistenztrainer Andrew Zurschmiede (links) und SC Bönigen-Coach Thomas Zurbrügg hoben den Verein zu neuen Sphären. (Foto: SC Bönigen)

Es hat sich einiges getan beim SC Bönigen seit dem letzten Februar. Drei Spielern, namentlich Roger Götz (Karriereende, neu Trainer zweite Mannschaft), Sebastien Blum (zurück nach Gstaad) und Fabio Rudolph (zum SCUI) verliessen den Verein. Sie werden von Dominik Schmied, Lukas Vrana (der bereits im letzten Winter dazustiess) sowie Ramon Lengacher und Alain Müller vom SCUI ersetzt. «Wir konnten die Abgänge kompensieren, gerade Lengacher und Müller sind absolute Toptransfers für uns», sagt Sportchef und Assistenztrainer Andrew Zurschmiede, der in Person von Sandro Wälti Verstärkung als Assistenztrainer erhalten hat.

Keine Diskussion
Die neuen Spieler konnten sich unter anderem beim Trainingslager vor drei Wochen in die Mannschaft integrieren und zeigten bereits bei den drei Vorbereitungsspielen auf die neue Saison hin, wie sie dem Team helfen können. «Die Jungs haben einen unglaublichen Drive an den Tag gelegt. Die Stimmung ist sehr gut», so Zurschmiede. Dies, obwohl sich Teamstütze Oliver Baur bereits im ersten Vorbereitungsspiel den Knöchel gebrochen hat. Die Mannschaft könne dies aber kompensieren. Und: «Wir haben die Hoffnung, dass er auf die Playoffs zurück ist.»

Dorthin soll es auch für die Mannschaft in der kommenden Saison gehen: «Wenn wir letztes Jahr anschauen, konnten wir mit Mirchel punktegleich in die Playoffs gehen. Es war eine tolle Quali im letzten Jahr, und es ist klar, dass wir wieder dorthin möchten. Wir sehen uns nach den Favoriten Freimettigen und Mirchel auf Platz drei. Das ist unser Ziel. Dann gibt es die Diskussion über die Quali für die Playoffs gar nicht», macht Zurschmiede unmissverständlich klar.

SC Bönigen
Beinahe alle Neuen des SC Bönigen: Assistenztrainer Sandro Wälti, Coach Thomas Zubrügg, Lukas Vrana, Dominik Schmied und Alain Müller (vlnr). Es fehlt Ramon Lengacher. (Foto: SC Bönigen)

Zurschmiede zuständig für Zurbrüggs Entscheid
Das liegt einerseits an der Mannschaft, andererseits auch am Trainer. Thomas Zurbrügg hat nach dem Halbfinale im vergangenen Februar erklärt, dass er sicherlich noch ein Jahr an der Bande stehen werde. Der ehemalige Spieler des SCUI geht damit in seine vierte Saison als Coach des SC Bönigen. «Er hat hier sehr viel bewirkt. Thomas Zurbrügg ist wahnsinnig ehrgeizig. In der Kabine ist er ein lustiger Typ, doch zwei Sekunden später kann er sehr ernst sein und dann auch viel verlangen. Davon konnten die Spieler profitieren und wurden dadurch auch stetig besser», so der Sportchef über seinen Trainer. Und ergänzt: «Wenn Thomas Zurbrügg nicht wäre, hätte der eine oder andere Spieler vielleicht bereits aufgehört zu spielen.»

Trotzdem könnte die traute Glückseligkeit im Frühling zu Ende sein. Der Vertrag mit Zurbrügg ist bis dann termininert, danach werde man weiterschauen. Was, wenn für Zurbrügg dann Schluss ist? «Ich möchte mir das gar nicht ausmalen», so Zurschmiede. Schliesslich habe er dem Verein aber auch dem Sportchef in seiner Funktion als Assistent vieles gebracht. Eine Hoffnung gebe es aber: «Solange die Truppe konkurrenzfähig ist, gehe ich davon aus, dass für ihn der Reiz da ist.» Dort sei Zurschmiede aber als Sportchef gefordert.

Von Anfang an bereit sein
Soweit möchte er aber noch gar nicht denken. Zunächst müsse die Quali für die Playoffs gespielt werden. Diese beginnt am Samstag mit dem Spiel gegen den EHC Mirchel – dem Team, welches Bönigen im Februar aus den Playoffs schoss. Sie waren auch vor einem Jahr der erste Gegner der Saison, am Ende stand ein 9:3 für die Worber auf der Anzeigetafel. «Wir möchten dieses Jahr einfach näher dran sein.» Danach wird es aber nicht einfach, mit Brandis das erste Heimspiel und Freimettigen auswärts folgen die nächsten Hochkaräter der Liga: «Wir müssen einfach von Anfang an bereit sein, dann mache ich mir keine Sorgen.» (Bericht: Jungfrauzeitung, Urs Häfliger)

 

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