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11.11.2019
SCB2: Sieg gegen Heimberg...
Der SC Bönigen II gewinnt das Spiel gegen den EHC Heimberg mit 5:2 Toren. Beste Skorer für die Böniger waren Jan Luginbühl mit 3 Toren und Res Michel mit 1 Tor und 2 Assists.


11.11.2019
SC Bönigen I auf Erfolgskurs
Auf Erfolgskurs
Der SC Bönigen hat in der laufenden Meisterschaft seine letzten beiden Partien gegen den EHC Boll und den EHC Bern 96 gewonnen.

SC Bönigen
Der SC Bönigen belegt momentan den zweiten Tabellenrang. (Foto: Renata Schmied)

Am vergangenen Mittwoch empfing der Schlittschuh-Club Bönigen den EHC Bern 96 im Eissportzentrum Bödeli. Mit einem Sieg gegen den EHC Boll in der Tasche begann das Team gleich, wie es am vergangenen Samstag aufgehört hatte: Dank den Toren von Sven Suter, Alain Müller, Mirko Feuz und Philip Stucki nahmen die Böniger eine komfortable 4:1-Führung mit in die erste Drittelspause. Nur Berns Alain Bärtschi gelang es, den Böniger Torhüter in den ersten zwanzig Minuten zu bezwingen.

Kurz nach Beginn des zweiten Spielabschnitts erzielte Dennis Lestander den zweiten Treffer für die Gäste, bevor Oliver Baur und Roger Salzmann den Vorsprung für das Heimteam wieder auszubauen vermochten. Nach dem siebten Treffer der 51. Minute durfte sich schliesslich Sven Suter als Doppeltorschütze feiern lassen. Er markierte auf dem Bödeli auch gleich das Schlussresultat von 7:2.

Nach fünf Spielen in der aktuellen Zweitliga-Meisterschaft rangiert die Mannschaft von Thomas Zurbrügg aktuell mit elf Punkten hinter Leader EHC Mirchel auf dem zweiten Tabellenplatz. Das nächste Spiel findet am kommenden Freitag zu Hause im Eissportzentrum Bödeli statt. Dann heissen die Böniger den EHC Rot-Blau Bern-Bümpliz willkommen, der sich momentan auf dem vorletzten Rang befindet.

10.11.2019
Tschechen fühlen sich bei Bönigen wohl
Tschechen fühlen sich bei Bönigen wohl

Mit Lukas Vrana und Radek Hubacek spielen gleich zwei Ex-Profis aus Tschechien beim SC Bönigen in der zweiten Liga. Dank dem Dorfclub können sich beide eine Berufskarriere neben dem Eis aufbauen.

Bericht: Berner Oberländer von Patrick Gasser

SC Bönigen 
Lukas Vrana (Foto: Renata Schmied)

SC Bönigen
Radek Hubacek (Foto: Renata Schmied)

Wenn die Böniger in der Eishalle von Matten ihre Übungen durchgehen, dann wird auch mal Englisch gesprochen. Das Team hat sich seit dem Aufstieg von der dritten in die zweithöchste Amateurstufe im Frühling 2012 zu einer Spitzenmannschaft in der Division entwickelt. Vergangenen Frühling rückte die von Thomas Zurbrügg und Andrew Zurschmiede gecoachte Truppe bis in den Playoff-Final vor.

Auch in der aktuellen Spielzeit läuft es bei den Bönigern: Während des spielfreien Wochenendes steht man in der Tabelle hinter dem EHC Mirchel an zweiter Stelle. Die erfreuliche Entwicklung hat mehrere Gründe. Langjährige 1.-Liga-Spieler wie Kevin Rohrbach oder Oli Baur (beide ehemals SCUI) verspüren auch mit knapp 30 Jahren noch Lust, intensiv Amateureishockey zu spielen.

Über Ungarn nach Bönigen
«Oli könnte in der zweithöchsten tschechischen Liga gut mithalten», ist Lukas Vrana überzeugt. Der 26-Jährige muss es wissen. Er ist einer der Gründe, warum in den Katakomben der Mattner Eishalle Englisch gesprochen wird. Und der Stürmer aus Karlsbad, einem Kurort in der tschechischen Region Böhmen, weiss, wovon er spricht.

Fast 90 Spiele hat er in dieser Liga bestritten, nachdem ihm der Durchbruch beim Verein aus seiner Heimatstadt in der höchsten Klasse verwehrt geblieben war. Danach heuert er für ein kurzes Gastspiel bei einem ungarischen Club mit langem Namen und schmalem Budget aus der südosteuropäischen «Ersten Liga» an. Wohl fühlte sich Vrana dort nie. Es folgte der Wechsel zum SC Bönigen.

Spieleragent vermittelt
Eingefädelt hat den Deal Andrew Zurschmiede. Er ist nicht nur Assistenztrainer der ersten Mannschaft, sondern wohl auch der umtriebigste Sportchef im Berner Amateureishockey. Über Kontakte mit dem Spieleragenten und Ex-DEL-Profi Martin Ancicka gelangte vor zwei Jahren mit Dominik Vanek ein erster Tscheche zum SC Bönigen. Nach zwei erfolgreichen Saisons ist Vanek wieder nach Tschechien zurückgekehrt.
Dafür ist Lukas Vrana zurück im Team. Er hatte die vergangene Saison nach einem Kreuzbandriss verpasst. Beim 7:2-Erfolg vom vergangenen Dienstag gegen den EHC Bern 96 bleibt Vrana ohne Skorerpunkt. Mit Neuzugang Radek Hubacek hat Lukas Vrana wieder einen tschechischen Sturmpartner. Der 34-Jährige ist ein ähnlicher Spielertyp wie Vrana, blockt viele Schüsse. «Für beide Spieler kommt die Defensive an erster Stelle», sagt Andrew Zurschmiede.

Eishockey stand sowohl für Hubacek wie auch Vrana bislang an erster Stelle. Für Vrana ist Bönigen die erste Station nach der Profikarriere. Hubacek spielte in der vergangenen Saison beim SV Silz in Österreich Amateureishockey und arbeitete am Skilift.

Profi mit 1000 Euro Gehalt

Nun haben beide eine Stelle im Berner Oberland. Lukas Vrana arbeitet für eine Küchenbaufirma, in der Andrew Zurschmiede eine leitende Funktion hat. Radek Hubacek verdient sein Geld bei einer Kanaltechnikfirma im Diemtigtal. Auch hier sorgte Zurschmiede für den Kontakt und half, die bürokratischen Hürden zu überwinden. Beide verdienen im Berner Oberland das Vielfache ihrer Profigehälter in Tschechien.

Rund 1000 Euro im Monat habe er in der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes verdient, erzählt Lukas Vrana. Das ist selbst gemessen am wesentlich tieferen Lohnniveau in Tschechien nicht viel. Geld allein hat ihn aber nicht zum Wechsel ins Berner Oberland bewogen. «Es passt einfach alles hier», sagt Vrana. «Die Schweiz ist ein Traumland. Die Berge und Seen hier sind wunderschön.»

Auch bei seinem neuen Verein stimmt die Chemie. «Alle Spieler sind sehr hilfsbereit. Das ist ganz anders als bei meiner Zeit in Tschechien, wo man als neuer Spieler einfach nur als weiterer Konkurrent um einen Stammplatz angesehen wurde.» Und «irgendwie relaxter» sei es im Berner Oberland.

Auch wenn das nicht für das Eishockey gelte, erzählt Lukas Vrana, der dank intensiven Kursen mittlerweile auch gut Deutsch spricht: «Ich war anfangs sehr überrascht, wie hoch das Level und die Intensität im Training sind. Das habe ich nicht erwartet.» Auch beim SCB ist man von den Tschechen begeistert. «Die Einstellung von Vrana und Hubacek ist sehr gut. Alle im Team profitieren von ihrer Leidenschaft und ihrer Technik», sagt Zurschmiede.

Aber verdrängen die Importspieler nicht Eigengewächse? «Nein», entgegnet Zurschmiede. «Wir würden gerne mehr junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs einbauen. Aber davon haben wir schlicht zu wenige.» Auch deshalb sind die beiden Tschechen ein Teil der Erfolgsgeschichte beim SC Bönigen. Nicht in erster Linie wegen ihrer Skorerqualitäten, sondern weil sich die beiden Ex-Profis bestens in das gesunde Teamgefüge einreihen.

Die nächste Gelegenheit für ihre ersten Saisontreffer hat das tschechische Duo am Freitag, 15. November, beim Heimspiel gegen Rot-Blau Bern.

07.11.2019
Der SC Bönigen I setzt sich gegen Bern 96 durch
Mit dem EHC Bern 96 bekam es der SC Bönigen am Mittwochabend mit einem Gegner aus der unteren Tabellenregion zu tun. Ein Sieg wurde vom Team und von den 127 Zuschauern erwartet.

Die Böniger konnten die Vorentscheidung bereits im ersten Drittel herbeiführen. Sven Suter gelang der Führungstreffer in der 10. Minute. Innerhalb von nur 108 Sekunden trafen Alain Müller, Mirko Feuz und Philipp Stucki zum zwischenzeitlichen 4:0. Der Gast konnte aber noch vor der Pause auf 4:1 verkürzen. Bereits kurz nach Spielaufnahme im mittleren Spielabschnitt gelang Bern 96 sogar das 4:2. Das wars aber dann auch für die Gäste, der SC Bönigen war wieder an der Reihe. Oliver Baur, Roger Salzmann und Sven Suter erzielten die Treffer zum Schlussresultat von 7:2.


SC Bönigen
Die SCB Spieler schören sich auf das bevorstehende Spiel ein. (Foto: Renata Schmied)

SC Bönigen
Stefan Bohren hält den Gegner vom Tor fern. (Foto: Renata Schmied)

SC Bönigen
Roger Salzmann erzielte das Tor zum zwischenzeitlichen 6:2 (Foto: Renata Schmied)

06.11.2019
SCB2: Spieldatum der 2. Runde bekannt
In der 2. Runde des Kantonalcups trifft der SC Bönigen II auf den EHC Schwarzenburg II. Das Spiel findet am Sonntag, 24. November 2019 um 20:15 Uhr auf der Kunsteisbahn Schwarzwasserbrücke statt.

04.11.2019
Deutliche Niederlage des SC Bönigen II gegen Bumbach
Am Sonntagabend reiste die 2. Mannschaft des SC Bönigen nach Oberlangenegg zum Spiel gegen den EHC Bumbach. Es war in dieser Saison das zweite Aufeinandertreffend dieser beiden Mannschaften. Das Vorbereitungsspiel gewannen die Böniger knapp im Penaltyschiessen.

Der Start gelang den Bönigern überhaupt nicht. Bereits nach 2 Minuten musste man den ersten Gegentreffer hinnehmen, nach 11 Minuten lag man mit 0:3 hinten. So ging es zum Pausentee, der SCB musste sich etwas einfallen lassen.

Den zweiten Spielabschnitt entschieden die Böniger zu ihren Gunsten. Res Michel traf zum 1:3 und Sven Paulmichl im Powerplay zum Anschlusstreffer. Man konnte wieder hoffen.

Ab der 50. Minute ging dann aber gar nichts mehr bei den Berner Oberländern. Innerhalb von 10 Minuten erzielte die Heimmannschaft 6 Treffer zum Schlussresultat von 9:2. 


04.11.2019
SCB1: Was zählt ist der Sieg...
Es war vielleicht keine Galavorstellung, das Auswärtsspiel gegen den EHC Boll. Am Schluss ist es aber wichtig, die drei Punkte nach Hause zu nehmen.

Dieses Unterfangen gelang dem SC Bönigen am Samstagabend. In der 8. Minute gingen die Böniger in Führung, doch Boll gelang der Ausgleich noch im gleichen Drittel. Im zweiten Spielabschnitt war es wiederum Oliver Baur und Jason Müller, in seinem 1. Spiel für den SCB, welche für die 3:1 Führung verantwortlich waren. Im letzten Drittel liess der SC Bönigen nichts mehr anbrennen. Oliver Baur traf noch einmal, zum dritten Mal in diesem Spiel, zum 4:1 Schlussresultat aus Sicht des SC Bönigen.


SC Bönigen
Oliver Baur traf gegen den EHC Boll gleich drei Mal. (Foto: Renata Schmied)

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Dominik Schmied musste nur einen einzigen Gegentreffer hinnehmen. (Foto: Renata Schmied)

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Der SC Bönigen reiste mit 3 Punkten zurück ins Berner Oberland (Foto: Renata Schmied)


31.10.2019
SC Bönigen I verliert gegen den EHC Mirchel (Bericht)
SC Bönigen verliert Spitzenkampf
Das Team von Headcoach Thomas Zurbrügg verliert auswärts das Spitzenspiel gegen den EHC Mirchel klar mit 4:1.

Im dritten Meisterschaftsspiel traf der SC Bönigen auswärts auf den EHC Mirchel. Das Team hatte gute Erinnerungen an das Startspiel der letzten Saison, als man gegen diesen Gegner mit 3:5 als Sieger vom Eis ging. Beide Mannschaften starteten mit sehr viel Druck, und es kam in der Startphase beidseitig zu vielen guten Torchancen mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. In der zehnten Minute kam der EHC Mirchel durch einen Scheibenverlust der Böniger zu einem Konter, den sie zur 1:0-Führung nutzten. Diese knappe Führung brachten sie dann auch in die erste Pause.

Ausgleich
Für das zweite Drittel musste sich das Böniger Team auf Anweisung von Headcoach Zurbrügg steigern, um im Spiel zu bleiben. Dies setzten die Spieler um und spielten wieder mit mehr Druck auf das gegnerische Goal. So konnte Mirchel zu einer Zwei-Minuten-Strafe provoziert werden. Dieses Überzahlspiel nutzte Bönigen in der 32. Spielminute zum hochverdienten Ausgleich. Kevin Rohrbach war es, der einen Abpraller souverän im gegnerischen Gehäuse versenkte. Der SC Bönigen erhielt mit dem Ausgleich Aufwind und war in der Folge wieder die etwas gefährlichere Mannschaft. Doch in der 36. Spielminute schlug wieder der EHC Mirchel zu. Eine Unachtsamkeit in der Verteidigung führte erneut zu einem Konter, der vom Heimteam wieder eiskalt zur erneuten Führung ausgenutzt wurde.

Guter Goalie
Somit waren die Gäste vom Bödeli für die letzten 20 Minuten gefordert, noch mal den Schalter umzulegen, um heranzukommen. Doch Bönigen tat sich in der Folge schwer, und das Heimteam konnte den Druck auf das Tor von Dominic Wüthrich erhöhen. Dieser konnte sein Team vorerst mit zahlreichen Paraden im Spiel halten. In der 55. Spielminute musste sich auch Wüthrich erneut geschlagen geben, und der EHC Mirchel erzielte mit dem 3:1 die Vorentscheidung. Die Böniger warfen dann alles in die Waagschale, mussten aber eine Minute vor Schluss das alles entscheidende 4:1 hinnehmen. Somit war die erste Saisonniederlage besiegelt.

Abhaken
Nicht desto trotz sahen die Zuschauer ein sehr hochkarätiges Zweitliga-Spiel mit viel Tempo, herrlichen Spielzügen und zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Für die Böniger gilt es jetzt die Niederlage abzuhaken um am kommenden Samstag gegen den EHC Boll wieder am gleichen Spielort in Worb mit frischen Kräften bereit zu stehen. Anpfiff ist um 17:15 Uhr.



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Die Böniger konnten die Mirchel-Abwehr zu weinig oft in Probleme bringen. (Foto: Renata Schmied)

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Kevin Rohrbach war für den einzigen Böniger-Treffer verantwortlich. (Foto: Renata Schmied)


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Passgeber zum kurzzeitigen Ausgleich war David Fuchser. (Foto: Renata Schmied)

28.10.2019
SCB2: Deutlicher Sieg gegen den EHC Uttigen
Beim zweiten Meisterschaftsspiel der Saison war der EHC Uttigen zu Gast auf der Eisbahn in Matten. Die Böniger waren gewarnt, hatten sie doch in der vergangenen Saison zweimal deutlich verloren.

Die Böniger konnten das Startdrittel mit 2:0 gewinnen, waren aber nicht unbedingt die bessere Mannschaft auf dem Feld. Es war Torhüter Oliver Gresch zu verdanken, dass die Gäste noch keinen Torerfolg bejubeln konnten.

Im zweiten und dritten Spielabschnitt trafen die Böniger in regelmässigen Abständen und bauten die Führung weiter aus. Das einzige Tor für die Uttiger fiel in der 26. Minute zum vorübergehenden 4:1. Die Gäste hätten durchaus mehr Tore erzielen können, scheiterten aber am eigenen Unvermögen oder an Torhüter Gresch. Das Schlussresultat war mit 10:1 sicher etwas zu hoch aber der Sieg sicherlich verdient.


26.10.2019
Auslosung Kantonalcup, 2. Runde
Der Kantonalbernische Eishockey-Verband hat die zweite Runde des Interkantonalen Cup Saison 2019/2010 ausgelost.

Der SC Bönigen II trifft auswärts auf den EHC Schwarzenburg II, ebenfalls aus der 4. Liga wie der SCB.

So sehen die Spielpaarungen der 2. Runde aus:

EHC  Herrischried vs. Wild Stars
EHC  Worb vs. EHC Beatenberg
SC Freimettigen vs. SC Biberen
EHC Bern 96 II vs. SC Ursellen
HC Wohlen-Freiamt vs. EHC Rheinfelden
EHC Schwarzenburg I vs. HC Corgémont
EHC Koppigen II vs. HC Val-de-Ruz
EHC Zunzgen-Sissach vs. EHC Brandis III
EHC Zuchwil-Regio vs EHC Mirchel II
EHC Adelboden II vs. EHC Lenk-Zweisimmen
EHC Lausen I vs. EHC Bucheggberg II
EHC Schwarzenburg II vs. SC Bönigen II
EHC Bellmund vs. Huttu High Flyers
HC Mühlethurnen vs. EHC Grindelwald

23.10.2019
SC Bönigen II startet mit Kantersieg in die Meisterschaft...
Nach dem Trainingslager vom vergangenen Wochenende startete der SC Bönigen II am Dienstag mit einem Auswärtsspiel in die Meisterschaft. In Grindelwald trafen die Böniger auf den SC Jungfrau Wengen-Lauterbrunnen.

Zu Beginn des ersten Drittels waren die Böniger die etwas bessere Mannschaft und konnten die leichte Überlegenheit in zwei Tore ummünzen. In der 10 Minute gelang den Einheimischen der Anschlusstreffer und kamen besser ins Spiel.

Das zweite Drittel brachte die grosse Wende. Die Böniger trafen fast nach Lust und Laune. Dem SCB gelangen insgesamt 8 Tore, darunter auch 3 Powerplay Treffer und ein Shorthander. Bemerkenswert sind sicherlich auch die 5 (!) Tore von Daniel Ritschard zwischen der 22. und 38. Minute.

Nun war die Sache gelaufen. In den letzten 20 Spielminuten gelangen beiden Mannschaften noch je ein Treffer zum Endresultat von 11:4 aus der Sicht des SC Bönigen.


21.10.2019
SCB1: Jason Müller ergänzt das Kader des SC Bönigen
Mit Jason Müller stösst ein junger, 19 jähriger Stürmer zum SC Bönigen. Er startete im Nachwuchs BeoOst, wechselte nach Thun und spielte zuletzt bei den Elite Junioren von Dragon Thun. Jason wird ab November für den SC Bönigen spielberechtigt sein.

Lieber Jason, wir begrüssen dich ganz herzlich beim SC Bönigen und wünschen dir eine gute und unfallfreie Saison.


SC Bönigen
Neu beim SC Bönigen - Jason Müller (Bild: SC Bönigen)

20.10.2019
SCB1: Hoher Sieg gegen Kandersteg (Bericht)
Die Pflicht zu Hause erfüllt
Der SC Bönigen gewinnt das erste Heimspiel gegen den EHC Kandersteg diskussionslos mit 13:2.

Für den SC Bönigen war ein Sieg gegen Kandersteg Pflicht. Umso schwieriger war die Aufgabe von Headcoach Thomas Zurbrügg, der Mannschaft die richtige Einstellung und den Respekt vor diesen Gegner zu vermitteln. Es gelang ihm aber. Das Heimteam machte von Anfang an viel Druck auf das gegnerische Tor. Philipp Stucki eröffnete das Score auf Pass von Remo Bohren in der vierten Spielminute. Weitere Treffer folgten bis zur 15. Spielminute durch Sven Suter, Andreas Winterberger, Thomas Eymann und noch mal Philip Stucki zur 5:0-Führung. In der Folge liess der SC Bönigen etwas nach und musste in der 16. und 23. Spielminute zwei unnötige Treffer hinnehmen. Ein Machtwort des Coachs genügte aber, um die Mannschaft wieder zu disziplinieren. Suter, Gysi, Baur, und Zeller erhöhten bis zur zweiten Pause auf 9:2 für das Heimteam.

Vier weitere Treffer
Im letzten Drittel ging es darum, weiterhin systemgetreu weiterzuspielen, um das Resultat auszubauen und keine Gegentreffer mehr zu erlauben. Diese Anforderung setzte das Team mit vielen schönen Spielzügen um. Vor den 137 Zuschauern erzielte der SC Bönigen noch ein paar sehenswerte Treffer. Remo Bohren, Roger Salzmann und zwei Mal Ramon Zeller, der sich den Titel «Man oft the Match» verdiente, erzielten die weiteren Treffer zum Schlussresultat von 13:2. Den Schwung aus diesem Spiel wollen die Böniger in den Spitzenkampf gegen den EHC Mirchel mitnehmen. Das Spiel findet am nächsten Samstag um 20.00 Uhr in der Eishalle Worb statt.


SC Bönigen
Das Spiel fand vor allem vor dem Tor des EHC Kandersteg statt. (Foto: Renata Schmied)

SC Bönigen
Viel musste Captain Raffael Gysi nicht mit dem Schiedsrichter diskutieren.  (Foto: Renata Schmied)


SC Bönigen
Gleich 13 Tore konnten die SCB Spieler bejubeln. (Foto: Renata Schmied)

15.10.2019
Kevin Rohrbach - Er will es nochmals wissen

Er will es nochmals wissen
Nach einem Jahr in der Drittliga ist Kevin Rohrbach zurück im Eissportzentrum Matten. Der 30-Jährige stürmt künftig für den SC Bönigen. Mitten unter vielen alten Freunden. Und immer noch gut.

Bericht: Jungfrauzeitung, Nils Sager

SC BönigenKevin Rohrbach will seine Klasse und Erfahrung aus 257 Erstligaeinsätzen jetzt in der Zweitliga aufs Eis bringen. (Foto: Nils Sager)

Dass Kevin Rohrbach kein Unbekannter ist beim SC Bönigen, zeigt sich im Sommer an seiner Hochzeit. Gleich zehn Männer aus seinem neuen Eishockeyclub kommen – im roten SCB-Trikot. Er selbst hält eins mit der Nummer 40 in die Kamera. Über den Hochzeitsanzug hat er es dann aber nicht angezogen.

Rohrbach, 30, Schreiner in Wilderswil, wohnhaft in Steffisburg, spielt diese Saison beim SC Bönigen. Die meisten der Mannschaft kennt er aus seiner Zeit beim SC Unterseen-Interlaken. Dort spielte Rohrbach acht Saisons lang. Unter anderem mit Thomas Zurbrügg als Assistenztrainer. Der Coach habe eine grosse Rolle gespielt, dass er nun beim SC Bönigen nochmals angreift, sagt Rohrbach.

SC Bönigen
Rohrbach ist beim SC Bönigen kein Unbekannter. Bereits zu seiner Hochzeit im Sommer kamen viele Mitspieler. «Eine schöne Sache», findet Rohrbach. (Foto: Rebecca Krebs Photography)

Hartes Konditionstraining
Letzte Saison stand der 30-jährige Angreifer in der dritten Liga auf dem Eis. Nach 257 Erstligaeinsätzen (mit 220 Scorerpunken), einem Kreuzbandriss und der Neuorganisation der Liga (mit weiteren Reisewegen) wollte Rohrbach nicht mehr. Beim EHC Längenbühl in der dritten Liga habe es Spass gemacht, sagt er. Aber: «Ich bin jetzt 30 und ich kann noch eine Weile auf höherem Niveau spielen.» Also arbeitet Rohrbach im Sommer an seiner Kondition, kämpft sich langsam ans Team heran. In den Vorbereitungsspielen hat er schon getroffen. Er spielt in einer Sturmreihe mit Oliver Bauer und Ramon Zeller – alte Bekannte vom SCUI. «Man merkt schon, dass wir nicht zum ersten Mal gemeinsam auf dem Eis stehen.»

SC Bönigen
Rohrbach lauscht den Trainingsausführungen seines neuen Trainers, Thomas Zurbrügg, mit dem er schon beim SC Unterseen-Interlaken zusammengearbeitet hat. (Foto: Nils Sager)

Vorne weg gehen
«Kevin Rohrbach ist schlittschuhläuferisch so gut, der schwebt über das Eis», sagt Andrew Zurschmiede, Rohrbachs neuer Sportchef beim SCB. Ausserdem habe der Angreifer ein super Auge für seine Mitspieler, so Zurschmiede. Rohrbach sagt über seine Rolle im neuen Team, er wolle offensiv und kreativ Impulse setzen. Und: «Ich bin einer der älteren in der Mannschaft und will mit meiner Erfahrung helfen. Vielleicht in engen Matches vorangehen. Hoffentlich kommen wir noch einmal weiter als im letzten Jahr.»

Dann kann Rohrbach wieder Playoff-Luft schnuppern, in einem gut besuchten Mattner Eissportzentrum spielen. Das war in seinen letzten Jahren beim SCUI wenig der Fall. Trotzdem möchte er diese Zeit nicht missen. Der ehemalige Langnauer sagt: «Ein Highlight ist das Umfeld, das ich mir hier aufbauen konnte.»

SC Bönigen
Kevin Rohrbach (30) kommt ursprünglich aus Langnau. Im Berner Oberland ist er mittlerweile tief verwurzelt. «Ein Highlight ist das Umfeld, dass ich mir hier aufbauen konnte», sagt er. (Foto: Nils Sager)

Auf der Ewigen-Liste
Ein Unbekannter ist er eben nicht beim SC Bönigen. In der Saison 2014/2015 hat er bereits ein Match für den Zweitligisten absolviert. Beim damaligen Spitzenspiel gegen Münchenbuchsee steuert er zwei Tore und zwei Assists bei. Ein Jahr später spielt Rohrbach auch gegen den EHC Rot-Blau Bern-Bümpliz mit. Das Match auf der Kunsteisbahn Ka-We-De muss wegen Regen nach dem ersten Drittel abgesagt werden. Rohrbach erinnert sich noch gut an diese beiden Matches. Er liegt seitdem mit durchschnittlich 2,5 Scorerpunkten pro Spiel auf Rang drei der ewigen Bestenliste des SC Bönigen. Nach drei Vorbereitungsspielen steht Rohrbach beim SCB bei drei Goals und zwei Assists. Auch kein schlechter Schnitt.


14.10.2019
SC Bönigen II im Kantonalcup eine Runde weiter
Der SC Bönigen II startet erfolgreich in den Kantonalcup. Im Heimspiel gegen den EHC Oberlangenegg gelingt der Mannschaft von Roger Götz ein 4:2 Sieg und qualifiziert sich somit für die 2. Runde.

Bereits nach 15 Sekunden gelang Thomas Beugger der Führungstreffer. In der 29. Minute war es Res Michel welche das 2:0 schoss. Mit diesem Resultat ging es in die 2. Drittelspause. War jetzt dachte, dass der SCB das Spiel nun locker über die Zeit spielt, sah sich getäuscht. 

Nach dem Wiederanpfiff dauerte es nur 3 Minuten, da gelang den Gästen der Anschlusstreffer und 44 Sekunden später sogar der Ausgleich. 

Mit Toren von Thomas Beugger  (48. Minute) und Lorenz Künzi (60. Minute) sicherte sich SC Bönigen doch noch den verdienten Sieg.



13.10.2019
SCB1: Erfolgreicher Meisterschaftsstart (Bericht)
Erfolgreicher Start in die neue Saison
Zum Auftakt der Meisterschaft gewinnt der SC Bönigen das Spitzenspiel auswärts gegen den letztjährigen Amateur Vizemeister SC Freimettigen im Penaltyschiessen mit 5:4.

Bericht Jungfrauzeitung

Das Team um Headcoach Thomas Zurbrügg startete fulminant in dieses Spitzenspiel und führte in der vierten Spielminute bereits mit 0:2. Oliver Baur brachte seine Mannschaft in der dritten Spielminute mit 0:1 in Führung. Nur eine Minute später doppelte Ramon Zeller mit dem 0:2 nach. Der SC Freimettigen war in der Startphase ein bisschen überrascht, erholte sich aber schnell und kam in der Folge zu einigen guten Aktionen. Es war ein Spiel von zwei Mannschaften auf Augenhöhe, und in der zehnten und elften Spielminute war der SC Freimettigen mit einem Doppelschlag und dem 2:2 wieder zurück.

Spannung pur
Nur eine Minute später ging der SC Bönigen wieder in Führung. Es war erneut Oliver Baur nach einem herrlichen Zuspiel von Kevin Rohrbach, der seine Farben wieder in Führung brachte. Das Heimteam steckte aber nicht zurück und kam kurz vor der ersten Pause zum erneuten Ausgleich zum 3:3.

Im zweiten Drittel sahen die 203 Zuschauer weiterhin ein sehr hochkarätiges Spiel mit viel Tempo und guten Torchancen auf beiden Seiten, die aber von den Goalies beidseitig zunichtegemacht wurden. In der 33. Spielminute war es erneut der SC Bönigen, der zuschlagen konnte. Thomas Bieri war es, der seine Mannschaft mit einem präzisen Schuss von der blauen Linie noch kurz vor der Pause zum 4:3 in Führung brachte.

Rettung in die Verlängerung
Im letzten Drittel durfte man über den weiteren Spielverlauf gespannt sein, welche Mannschaft bis zum Schluss mehr Reserven hat. Und wie schon im Mitteldrittel war es ein Spiel auf «Messers Schneide» mit top Chancen auf beiden Seiten. Der SC Bönigen musste sogar noch zweimal in doppelter Unterzahl spielen, konnte diese heiklen Phasen aber mit vereinten Kräften und einem stark aufspielenden Dominic Wüthrich im Goal überstehen und sich somit in die Verlängerung retten.

In der Verlängerung ging es für die Gäste vom Bödeli wegen einer Zwei-Minuten-Strafe in Unterzahl weiter. Auch diese heikle Phase wurde überstanden. Somit musste das intensive Spiel im Penaltyschiessen entschieden werden. Dort liess das Team vom SC Bönigen nichts mehr anbrennen und versenkte im Gegensatz zum SC Freimettigen die ersten drei Penaltys durch Rohrbach, Hubacek und Suter eiskalt. Somit holte sich das Team den Sieg und die ersten «Big Points».


SC Bönigen
Mit 2 Toren und 2 Assists war Oliver Baur an diesem Abend der erfolgreichste Punktesammler (Foto: Renata Schmied)

SC Bönigen
Kevin Rohrbach (links) und Ramon Zeller sorgen für Druck vor dem gegnerischen Tor. (Foto: Renata Schmied)

SC Bönigen
Radek Hubacek mit seiner Meisterschaftspremiere auf Schweizer Eis. (Foto: Renata Schmied)


SC Bönigen
Zum Schluss konnten die Böniger jubeln, 5:4 Sieg gegen Freimettigen. (Foto: Renata Schmied)

07.10.2019
SCB2: Den Sonntagabend Krimi eintscheiden die Böniger für sich
Eigentlich ist am Sonntagabend der Tatort das Spannendste. Doch dieses Mal wurde der Krimi im Eissportzentrum gezeigt.

Die 2. Mannschaft des SC Bönigen eröffnete die Saison mit einem Vorbereitungsspiel gegen den EHC Bumbach. Die Gäste starteten eher besser in die Partie, SCB Torhüter Oli Gresch hatte einiges zu tun in seinem Kasten. Trotzdem waren es die Böniger, welche in der 14. Minute in Führung gingen. Doch die Führung währte nur 10 Sekunden ehe Bumbach den Spielstand ausglich.

Mit 3 Treffern in Folge, rissen die Böniger das Spiel aber an sich und gingen mit 4:1 in die zweite Drittelspause. Die Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Aber nicht so für die Gäste. 12 Sekunden nach Wiederbeginn ins dritte Drittel gelang dem EHCB der zweite Treffer des Abends und sie legten gleich nach. Weitere drei Treffer folgten, Bumbach lag mit 5:4 in Führung und es waren nur noch gut 3.5 Minuten zu spielen.

SCB-Coach Daniel "Trüegla" Brunner ersetzte Torhüter Lengacher durch einen 6. Feldspieler und tatsächlich erzielte Jan Luginbühl, der beste Skorer an diesem Abend, den Ausgleich, 18 Sekunden vor der Schlusssirene.

In der Verlängerung hatten beide Team die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden, die beste Chance hatten aber die Böniger, trafen aber nur die Latte. So musste das Penaltyschiessen über den Sieger entscheiden und auch hier war es spannend bis zum Schluss. Nach je 4 Schützen war das Skore ausgeglichen 2:2. Die Entscheidung gelang Marcel Steiner, er versenkte seinen Penalty und Sandro Lengacher hielt den Penaltyversuch des Bumbachers.

So spannend war der Tatort schon lange nicht mehr...


06.10.2019
SCB1: Sieg nach 1:4 Rückstand...
Im letzten Vorbereitungsspiel ging der SC Bönigen in der 5. Minute mit 1:0 in Führung. Dann waren es aber der EHC Bucheggberg welcher das Spieldiktat übernahmen und mit 4 Treffern in Serie die deutliche Führung übernahmen. Viele hätten nicht mehr an das Comeback der Böniger geglaubt. Die charakterstake Mannschaft von Trainer Thomas Zurbrügg aber schon! Mit 4 Treffern zwischen der 32. und 38. Minute kam der SCB zurück. Das 5:4 blieb bis zum Schluss bestehen, das letzte Drittel blieb torlos.


Am kommenden Samstag startet die Meisterschaft. Der SC Bönigen I trifft im Auswärtsspiel auf den Sieger der letzten Saison, den SC Freimettigen. Wir wünschen unserem Team einen guten Saisonstart.

SC Bönigen
Ramon Zeller (links mit 3 Assists) und Kevin Rohrbach (2 Tore, 1 Assist) waren die besten Punktesammler an diesem Abend. (Foto: Renata Schmied)

SC Bönigen
Am Schluss jubelte das Team des SC Bönigen (Foto: Renata Schmied)


SC Bönigen
Remo Bohren glich in der 38. Minute das Spiel zum 4:4 aus (Foto: Renata Schmied)
03.10.2019
Saisonvorschau der Jungfrauzeitung...
Mit viel Spass Historisches schaffen
Der SC Bönigen hat sich in den letzten Jahren zu einer Spitzenmannschaft der Zweitliga entwickelt. Trainer und Team harmonieren gut. Nun soll die Meisterschaft her.

Bericht Jungfrauzeitung, Nils Sager

SC Bönigen
Wenn Headcoach Thomas Zurbrügg erzählt, hört das Team aufmerksam zu. «Er hat eine ganz besondere Art und bringt uns sehr viel», sagt Captain Raffael Gysi. (Foto: Jungfrauzeitung, Nils Sager)

«Geilo!», sagt Thomas Zurbrügg, als er aus der Kabine tritt. Mit Stock und Schlittschuhen schreitet der 47-Jährige zum Eisfeld. Das Training des SC Bönigen beginnt. Für den Trainer ein Grund zur Freude. «Wenn ich sehe, mit welcher Intensität die Jungs trainieren, ist das für mich das Schönste», sagt er. Dass der SC Bönigen im letzten Jahr 14 von 16 Liga-Matches gewonnen hat, im Playoff-Final seiner Zweitligagruppe stand, das ist für Zurbrügg nur Beiwerk. Richtig «geilo» ist die Arbeit mit der Mannschaft.

«Thomas Zurbrügg hat die Mannschaft besser gemacht. Mit seiner Erfahrung, seinen Trainings, seiner Art. Er kann die Spieler motivieren, damit sie alles geben», sagt Andrew Zurschmiede, Assistenztrainer und Sportchef des SC Bönigen. Der Mannschaftscaptain Raffael Gysi bestätigt das. Zurbrügg, eine Eishockey-Legende auf dem Bödeli, sein SCUI-Trikot hängt unter dem Dach der Eishalle, steht in seiner fünften Saison als Headcoach des SC Bönigen. Die letzten drei Saisons kam das Team stets eine Playoffrunde weiter. Nun will Zurbrügg Gruppenmeister werden. Vielleicht sogar Schweizermeister der Eishockey-Zweitliga. Er ist ein ehrgeiziger Typ. Das überträgt sich auf seine Spieler. «Wir haben Blut geleckt letztes Jahr. Jetzt wollen wir Meister werden. Jeder hat dieses Ziel im Kopf, und das verfolgen wir auch», sagt Captain Gysi.


SC Bönigen
Sportchef und Assistenztrainer Andrew Zurschmiede hat über die Jahre eine eingeschworene Truppe zusammengestellt. «Wenn jemand nicht zu uns passt, regelt sich das im Team intern selbst», sagt er. (Foto: Jungfrauzeitung, Nils Sager)

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Neben intensiven Trainingseinheiten kommt der Spass im Team nicht zu kurz. (Foto: Jungfrauzeitung, Nils Sager)

Starkes Kader
Das Kader hat in dieser Saison nochmals an Qualität gewonnen. David Fuchser, Kevin Rohrbach (beide EHC Längenbühl), Thomas Bieri (SCUI) und Dominic Meyes (EHC Beatenberg) sind gekommen. Zusammen 776 Partien Erstligaerfahrung.
Der Top-Transfer kommt aus Tschechien. Er heisst Radek Hubacek, gennant «Hubi». Der 34-Jährige kommt vom HC Dukla Jihlava aus der höchsten tschechischen Liga. Hubacek ist nach Lukas Vrana (und dem im Sommer wieder abgewanderten Dominik Vanek) der dritte Tscheche beim SC Bönigen. «Für die ist das eine tolle Sache hier. Die haben Freude am Hockey und eine berufliche Perspektive», sagt Sportchef Zurschmiede. Er hat Hubacek und dessen Freundin geholfen, Job und Wohnung zu finden. Jetzt arbeitet er in Oey-Diemtigen als Hilfsarbeiter bei einer Firma für Kanaltechnik. Seine Freundin ist Servicekraft auf dem Bödeli. «Diese Entwicklung zu sehen, ist auch für uns immer wieder spannend. Und es ist eine Herausforderung, dass alles klappt», sagt Andrew Zurschmiede.
Für das Team ist der tschechische Profi spielerisch eine Bereicherung. Die anderen schauen genau hin, was er am Puck macht. Man redet zurzeit noch Englisch. Die Integration funktioniere gut, sagt der Captain. «Wir haben einen riesigen Kitt im Team. Das merkt man in der Garderobe und auf dem Eis», so Gysi. Dass der Kader so gut funktioniert, ist auch Sportchef Andrew Zurschmiede zu verdanken. Seine Kaderplanung folgt einer simplen Formel: «Wir geben jedem eine Chance. Wenn jemand nicht zu uns passt, regelt sich das im Team intern selbst.»


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Zurbrügg ist ein ehrgeiziger Typ. Er will mit seiner Mannschaft nicht weniger als den Schweizermeistertitel der Zweitliga gewinnen. (Foto: Jungfrauzeitung, Nils Sager)

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«Wenn ich sehe, mit welcher Intensität die Jungs trainieren, ist das für mich das schönste», sagt Trainer Thomas Zurbrügg. (Foto: Jungfrauzeitung, Nils Sager)

Kein Selbstläufer
Dieser Zusammenhalt ist es, der den SC Bönigen momentan so gut und auch so attraktiv für ehemalige Erstligaspieler macht. Viele kennen sich von früher. Ein Selbstläufer wird diese Saison trotzdem nicht. In der Vorbereitung haben die Böniger trotz guter Leistung gegen den EHC Zunzgen-Sissach verloren, eine starke Zweitligamannschaft. Mit dem EHC Mirchel und dem SC Freimettigen hat Thomas Zurbrügg zwei ähnlich starke Teams auch in der eigenen Ligagruppe ausgemacht. Der SC Bönigen dürfte mit ihnen auf Augenhöhe spielen. «Es wird die Kunst sein, dass wir in den Big Games unsere beste Leistung abrufen können», sagt der Headcoach.

Kaum noch Ausbildungsverein
In diesen Spielen kommen dann vielleicht wieder über 400 Zuschauer ins Mattner Eissportzentrum. Wie in den Playoffs letzte Saison. Mehr als zuletzt die Spiele des SC Unterseen-Interlaken verfolgt haben. Dabei wäre der SC Bönigen eigentlich auch ein Ausbildungsverein für den grossen Bruder. «Das Ziel der ersten Mannschaft des SC Bönigen muss auch sein, Talente auf dem Bödeli für den SCUI an die erste Liga heranführen», sagen Zurschmiede und Zurbrügg. Doch Talente in diesem Alter gibt es zurzeit kaum auf dem Bödeli.

15 Jahre nach dem grössten Erfolg der Steinböcke, dem Amateurschweizermeister 2005, könnte also der SC Bönigen für die nächste Hockeysensation sorgen. «Das wäre für die Geschichte des Clubs ein prägendes Ereignis», sagt Zurbrügg. Er hat es beim SCUI selbst erlebt. Der Titel wäre sicher «geilo». Noch wichtiger ist für Zurbrügg, was einem Titel zugrunde läge: Fortschritte im Team. Aktuell ist es eine schöne Welt beim SC Bönigen. Zurbrügg sagt: «Tatsache ist: Beim SC Bönigen zu spielen, das macht einfach Spass im Moment.»

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Zurbrügg (links) und Zurschmiede sind ein eingespieltes Team. Der Entscheid für die gemeinsame Zusammenarbeit beim SC Bönigen viel vor einigen Jahren im Urlaub im Tessin. (Foto: Jungfrauzeitung, Nils Sager)


29.09.2019
SC Bönigen I verliert das zweite Vorbereitungsspiel
Im Spiel gegen den EHC Zunzgen-Sissach ging der SC Bönigen als Verlierer vom Eis. Zweimal konnten die Böniger ausgleichen, Torschützen waren Res Michel, welcher für den Abwesenden Lukas Vrana einsprang, und David Fuchser mit seinem ersten Tor für den SCB. In der 57. Minute gelang den Gästen die erneute Führung. Darauf konnte der SCB nicht mehr reagieren, mussten dem Gegner sogar ein weiteres Tor (Empty Net) zugestehen.



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Dominic Wüthrich hütete das erste Mal das Tor des SC Bönigen (Foto: Renata Schmied)


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Sven Suter, Ramon Lengacher und Stefan Bohren bereiten sich auf das Bully vor dem eigenen Gehäuse vor (Foto: Renata Schmied)


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Dem Coaching Team Thomas Zurbrügg (rechts) und Andrew Zurschmiede bleibt noch etwas Zeit um die Mannschaft auf die bevorstehende Meisterschaft vorzubereiten. (Foto: Renata Schmied)


 

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