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16.04.2018
Veränderung im Team des SC Bönigen II
In der 2. Mannschaft des SC Bönigen wird es in der kommenden Saison einige Veränderungen geben.
Daniel "Trüegla" Brunner (Spieler), Roger Stauffer (Coach) und Christian Brunner (Betreuer) haben ihren Rücktritt gegeben (» Wir haben berichtet). Zusätzlich wird der SCB auch auf die unzähligen Skorerpunkte von Simon Ingold und die Emotionen von Captain Bruno von Allmen verzichten müssen. Simel legt auch das Traineramt nieder. Aus gesundheitlichen Gründen wird zudem Roger "dr Presi" Seiler nicht mehr als Spieler auf dem Eis stehen.

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 Daniel Brunner, Simon Ingold, Bruno von Allmen

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Brunner Christian, Stauffer Roger, Seiler Roger

Wir danken euch von ganzem Herzen für euren Einsatz für den SC Bönigen.


Auf die kommende Saison werden neue Spieler zum Team des SC Bönigen stossen. Die 2. Mannschaft werden mit Spieler verstärkt, welche schon früher das Leibchen des SCB getragen haben. Wir freuen uns ausserordentlich, dass Daniel Ritschard, Silvan Hadorn, Jan Luginbühl und Lorenz Künzi unser Team ergänzen.
Zudem wird Roger Götz das Traineramt übernehmen. Mit seiner grossen Erfahrung kann er die Arbeit von Simon Ingold weiterführen.

Wir begrüssen euch in der 2. Mannschaft des SC Bönigen ganz herzlich und wünschen ich viel Spass und eine unfallfreie Saison.


15.04.2018
Fred Blaser und Michel Dani feiern den 60. Geburtstag...
Sowohl unser Chef Zeitnehmer Fred Blaser wie auch unsere gute Seele Dani Michel feierten im vergangen März ihren 60. Geburtstag.

Wir gratulieren euch beiden von ganzem Herzen zum runden Geburtstag und wünschen euch alles Gute.


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Dani Michel mit einigen der eingeladenen Gäste aus der SC Bönigen - Familie. (Foto: SC Bönigen)

09.04.2018
Der SC Bönigen I wird durch Ramon Lengacher verstärkt...
Auf die kommende Saison kann sich der SC Bönigen I mit einem weiteren Spieler verstärken. Vom SC Unterseen-Interlaken stösst der  24 jährige Ramon Lengacher zum Team. Ramon kann sowohl als Verteidiger wie auch als Stürmer eingesetzt werden und wird unser Team sicher weiterbringen.


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Neu beim SC Bönigen - Ramon Lengacher. (Bild: Jungfrauzeitung)


Rämi - wir begrüssen dich ganz herzlich beim SC Bönigen und wünschen dir eine erfolgreiche und unfallfreie Saison.
17.03.2018
Erste Transfermitteilung unserer 1. Mannschaft...
Wir können die ersten Transfermitteilungen bekannt geben.

Neu beim SC Bönigen I wird der erfahrene Verteidiger Alain Müller spielen. Alain hat bereits 6 Partien mit B-Lizenz für den SCB ausgetragen. Für die Saison 2018/19 wird der 25 jährige nun definitiv vom SC Unterseen-Interlaken zu uns stossen. 

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Neu bem SC Bönigen: Alain Müller. (Foto: Jungfrauzeitung)

Alain, wir begrüssen dich ganz herzlich beim SC Bönigen und wünsche dir viel Spass und Erfolg!

In 119 Partien erzielte Roger Götz 103 Punkte (50 Tore) für den SC Bönigen. Nach 5 Saisons für unsere 1. Mannschaft zieht sich Göse nun aus dem Team zurück. Er wird dem SCB aber weiterhin als Sommertrainer zur Verfügung stehen.

Das Team ebenfalls verlassen werden Sebastien Blum und Fabio Rudolph.

Sebi pendelte zwei Saisons lang von Gstaad nach Bönigen. Jeder kann sich vorstellen, wie viele Kilometer er auf sich genommen hat um für den SC Bönigen vollsten Einsatz geben zu können. Sebi wird zurück zum EHC Gstaad wechseln und dort für Tore sorgen.

In der Saison 2016/2017 kam Fabio Rudolph von den Elitejunioren der SCL Tigers zum SC Bönigen. Als 18 jähriger hütete er das Tor des SC Bönigen. Er hat sich in zwei Saisons weiterentwickelt und viel Erfahrung gesammelt. Nun ist der Moment für den nächsten Schritt gekommen. In der nächsten Saison hütet er das Tor des SCUI in der 1. Liga.

Göse, Sebi und Fäbu - wir danken euch ganz herzlich für euren tollen Einsatz für den SC Bönigen. Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute.


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17.03.2018
Eishockey Playoffs mit "unserem" Pesche Reist...
Wenn der grosse SCB heute Abend in die 4. Partie der Playoff Viertelfinals steigt, dann ist auch "unser" Peter Reist mitten drin.

Pesche ist seit dieser Saison Goalietrainer des SC Bern und somit mitverantwortlich für die tollen Leistungen von Leonardo "die Wand" Genoni.

Peter Reist war jahrelang ein sicherer Rückhalt (...) des SC Bönigen und arbeitete als Vizepräsident im Vorstand mit.

Pesche, wir wünschen dir und deinem SC Bern weiterhin viel Erfolg. Hopp SCB!!


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Peter Reist mit seinem Schützling Leonardo Genoni. (Foto: Twitter, SC Bern)

08.03.2018
Der SC Freimettigen verteidigt den 2. Liga Titel
Der SC Freimettigen kann den 2. Liga Titel erfolgreich verteidigen. Der Sieger aus der Qualifikation der Gruppe 2 konnte die Finalserie in 3 Spielen und ohne Niederlage für sich entscheiden.

In Spiel 3 war die Vorentscheidung bereits nach 15 Minuten gefallen. Der SC Freimettigen ging mit 4:0 in Führung. Dem EHC Rheinfelden gelang es auch im Heimspiel vor 213 Zuschauern nicht den Gästen paroli zu bieten. Das Schlussresultat von 7:1 zeigte in aller Deutlichkeit, wer die bessere Mannschaft in diesem Final war.

Wir gratulieren dem SC Freimettigen ganz herzlich zur Verteidigung des 2. Liga-Titels.


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SC Freimettigen - Meister 2. Liga Zentralschweiz. (Foto: Facebook SC Freimettigen)

02.03.2018
Im Playoff-Final steht es 1:0 für Freimettigen...
Die beiden Gruppenersten der 2. Liga Zentralschweiz tragen den Final im Modus "Best of five" aus. Es stehen sich der EHC Rheinfelden I und der SC Freimettigen I gegenüber. Am Donnerstagabend wurde die erste Partie mit Heimrecht Rheinfelden gespielt.
Der SC Freimettigen konnte die Partie mit 5:3 gewinnen und legt somit in der Serie mit einem Break vor.
25.02.2018
SCB2: Wir danken Trüegla, Chrigel und Röschel von ganzem Herzen!!
Am 17. Februar 2017 hat der SC Bönigen II das letzte Spiel der Saison 2017/2018 gespielt. Für drei Akteure war es aber nicht nur das letzte Saisonspiel sondern das letzte Spiel für den SC Bönigen.

Für Daniel "Trüegla" Brunner ging die Karriere als Spieler zu Ende. Nach gefühlten 1000 Spielen für den SC Bönigen wir er in Zukunft noch für die Senioren Mannschaft auf dem Eis stehen. Es wird ein komisches Bild sein, wenn in der Nummer 28 nicht mehr Trüegla stecken wird. Auf der Zuschauertribühne waren über 100 Personen dabei als er sich verabschiedete. Seine Familie, Fans, die Spieler des EHC Haslital und natürlich die Mannschaft des SC Bönigen ehrten Trüegla mit einer minutenlangen Standing Ovation.

Als Materialverwalter stand in den letzten Jahren jeweils Brunner Christian im Einsatz für den SC Bönigen. Niemand schält Orangen und Mandarinen so liebevoll wie Chrigel. Ein letztes Mal stärkte er in den Pausen die Spieler mit Tee, Isostar, Traubenzucker und Carmol.
Neben dem Amt als Materialverwalter bediente er auch die Bandentüre und war somit für die fliegenden Spielerwechsel in einer überaus wichtigen Position tätig. 

Der dritte im Bunde welcher am 27.02.2018 sein letztes Spiel bestritt ist Roger Stauffer. 11 Saisons war er als Coach für die 1. und 2. Mannschaft des SCB im Einsatz. In dieser Zeit hat er viele Spiele mitgeprägt und mit ausgeklügelten Coaching-Tricks die einen oder anderen Punkte gesichert.

Zum Abschied hat Trüegla nach diesem letzten Spiel ein rauschendes Fest in der Slot Bar auf der Eisbahn organisiert. So manche Räubergeschichte wurde erzählt, es wurde gesungen und getanzt - ein Fest wie wir auch früher das eine oder andere feiern durften.


Trüegla, Chrigel, Röschel, wir danken euch von ganzem Herzen für euren unermüdlichen Einsatz zu Gunsten des SC Bönigen. Mit viel Herzblut und Engagement wart ihr immer dabei, so manchen Samstag und Sonntag habt ihr mit dem SC Bönigen verbracht und nicht mit der eigenen Familie. Wie fest das ihr uns fehlen werdet, das werden wir wohl erst nächste Saison so richtig merken, wenn ihr nicht bei uns an der Bande stehen werdet. Wir wünschen euch alles Gute und hoffen, dass wir euch trotzdem an Spielen des SCB sehen werden. Merci Jungs.

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Christian Brunner, Daniel "Trüegla" Brunner und Roger Stauffer (vlnr.). Sie hatten am letzten Meisterschaftsspiel des SC Bönigen II ihren letzten Einsatz (Foto: SC Bönigen)

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Coach Roger Stauffer und Spieler Trüegla Brunner mit der Nr. 28. (Foto: SC Bönigen)

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Christian Brunner - über Jahre unser Materialverwalter und Mann an der Bandentüre. (Foto: SC Bönigen)

21.02.2018
Interview mit Thomas Zurbrügg, Trainer SC Bönigen I
SC Bönigen scheitert an Mirchel – Zurbrügg nicht frustriert
Das Böniger Team verliert das entscheidende Halbfinalspiel gegen den EHC Mirchel erst in den letzten zwei Minuten. Am Ende steht es 4:2 für die Worber. Bönigen-Coach Thomas Zurbrügg ist mit der gezeigten Leistung trotz der Niederlage zufrieden, wie er im Interview erklärt.


SC Bönigen
Ist stolz auf seine Mannschaft: Thomas Zurbrügg, Headcoach des SC Bönigen, weiss, was sein Team diese Saison geleistet hat. Das könne auch die Niederlage gegen Mirchel im Playoff-Halbfinal nicht ändern. Deshalb wird er noch eine weitere Saison an der Bande stehen. (Foto: Urs Häfliger, Jungfrauzeitung)

Es war ein packender Krimi zwischen dem SC Bönigen und dem EHC Mirchel. Vor der Fahrt nach Worb war für das Team von Thomas Zurbrügg klar: Ein Sieg, und sie stehen im Final. Bis zwei Minuten vor Schluss schien ein Triumph auch im Bereich des Möglichen. Dominik Vanek und Oliver Baur waren für die Tore zum Ausgleich in der 58. Minute besorgt. Dann gab es eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Pascal Rosser wegen Behinderung. Beim darauffolgenden Bully ging Mirchel in Front. Die Böniger versuchten alles, diesen Rückstand wettzumachen, nahmen den Torhüter raus – ohne Erfolg. Am Ende gab es eine 4:2-Niederlage.

Thomas Zurbrügg, der SC Bönigen scheiterte gestern gegen den EHC Mirchel an der Finalqualifikation. Wenn man sich den Spielverlauf anschaut, stellt sich die Frage: Hätte es dann so enden müssen?
Nein, eigentlich nicht. Es kam so heraus, weil das Spiel – wie auch die ersten zwei Spiele – auf einem super Niveau war. Bis zwei Minuten vor Schluss, als es noch unentschieden stand, haben wir uns auf eine Hitchcock-Verlängerung gefreut. Es war bis zu diesem Zeitpunkt ein wirklich ausgeglichenes Spiel gegen den Gruppenzweiten. Dann pfiff der Schiedsrichter anstelle eines Bullys eine Strafe wegen Behinderung. Zunächst wusste niemand, gegen wen genau. Dann traf es uns. Und danach kassierten wir nach dem Bully einen Treffer. Es war in dem Moment sehr schade, aber das Team hat sehr fair reagiert.

Hätte dein Team die Chance gehabt, das Spiel früher zu entscheiden?
Vor dem letzten Drittel. Wir hatten die zwei, drei hochkarätige Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Diesen Vorwurf dürfen wir uns machen. Im letzten Drittel war dann Mirchel effizienter und ging eigentlich auch verdient in Führung.

Haben die Schiedsrichter die Partie entschieden?
Sie haben die Partie zwei Drittel lang sehr gut geführt, aber gegen Ende merkte man ihnen – als sie realisierten, worum es geht – eine gewisse Nervosität an. Es ist ein wenig schade, dass so kurz vor Ende auf eine Behinderung entschieden wird, ohne dass es ein Foul gab.

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Die Schiedsrichter seien gegen Ende der Partie ein wenig nervös geworden, sagt Thomas Zurbrügg. Doch sie für die Niederlage verantwortlich machen, möchte er nicht. (Foto: Nora Devenish, Jungfrauzeitung)

Sitzt der Frust über die Niederlage noch tief?
Nein, überhaupt nicht. Ich werfe mir als Coach unser Heimspiel vom letzten Samstag vor, insofern, als wir eine 0:2-Niederlage eingefahren haben. Dort war unsere Leistung nicht auf unserem gewohnten Niveau. Gerade vor einem so grossen Publikum haben wir dort eine Chance verpasst. Das gestrige Spiel war wie ein Finalspiel, das kann man verlieren. Deshalb frustriert es mich nicht.

Bist du mit der in dieser Saison gezeigten Leistung zufrieden? Dein Ziel war, besser als im Vorjahr zu sein. Das habt ihr geschafft.
Wir haben dies sogar bei Weitem geschafft. Unser Ziel war ja, näher an den Top 3 wie etwa Mirchel dran zu sein. Das haben wir geschafft, und das darf man ruhig als sehr erfolgreich bewerten.

Wer hat sich besonders hervorgetan?
Ich habe es gestern in der Garderobe gesagt, dass sich das Team immer auf jeden verlassen konnte, super Zusammenhalt, Trainings waren einfach eine grosse Freude, zwei Top-Goalies und viel Routine im ersten Block. Zudem war das Kollektiv, also alle vier Linien, auf einem starken Niveau. Die Luft ging uns nie aus.

Du hast zu Beginn der Saison gesagt, dass das Saisonergebnis auch Einfluss auf deine Zukunft an der Bande haben wird. Hast du dich bereits entschieden?

Ja, ich habe es den Jungs bereits mitgeteilt. Ich werde noch eine weitere Saison an der Bande stehen. Das Klubdenken von Andrew Zurschmiede, sein unermüdlicher Einsatz als Sportchef und Assistenztrainer und das Team funktionieren hervorragend. Es wird bis auf vielleicht zwei Abgänge zusammenbleiben. Und wenn ich mir anschaue, was wir diese Saison geleistet haben, dann möchten wir im nächsten Jahr um den Final spielen.
(Bericht: Urs Häfliger, Jungfrauzeitung)

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21.02.2018
SCB1: Aus - Ende - Vorbei
Der SC Bönigen I scheidet nach einem wiederum ausgezeichneten Spiel gegen den EHC Mirchel I aus. Die Mannschaft braucht sich nichts vorzuwerfen, kämpfte ausgezeichnet. Der Ausgleich 2:2 für die Böniger viel in der 58. Minuten und man durfte sich auf einen tollen Finish freuen. Ein unglücklicher Schiedsrichterentscheid bescherte der Heimmannschaft ein Powerplay welches sie dann auch ausnutzen konnten. Der letzte Treffer ins leere Tor der Böniger führte zum Endresultat von 4:2.

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20.02.2018
Der SC Bönigen II verliert das Derby erneut...
Der SC Bönigen kann auch das zweite Derby gegen den EHC Haslital nicht gewinnen. Die Böniger verlieren das letzte Meisterschaftsspiel der Saison deutlich mit 1:6 Toren.

Den Rückstand den man sich in der 9. Minute einhandelte, konnte Thomas Kübli mit einem sehenswerten Treffer noch ausgleichen. Auch der 1:2 Rückstand in der 1. Drittelspause war noch nicht beunruhigend, auch wenn der SCB keine wirklich gute Leistung zeigte.
Die Niederlage wurde dann aber im zweiten Drittel eingeleitet als sich der SC Bönigen zu unnötigen Disziplinlosigkeiten hinreissen liess. Die Hasler bedankten sich dafür und würdigten dies mit 3 Powerplay Toren in 65 Sekunden. Damit war die Niederlage besiegelt. Das Schlussresultat von 1:6 geht in Ordnung, der SCB war an diesem Abend nicht ebenbürtig.

Trotzdem war dieses Spiel etwas besonderes. Nicht umsonst waren 136 Zuschauer an einem 2. Liga Spiel des SC Bönigen dabei. Dazu werden wir aber zu einem späteren Zeitpunkt berichten.

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19.02.2018
SCB1: Es braucht ein Entscheidungsspiel... (Bericht)
Noch ist nichts verloren
Der SC Bönigen unterliegt daheim gegen den EHC Mirchel 0:2. Der Krimi um den Finaleinzug zwischen den beiden Zweitligisten geht am Dienstag weiter.


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Final in Reichweite: Nach dem 0:2-Resultat am Samstagabend braucht der SC Bönigen am Dienstag in Worb einen Sieg. (Foto: Jungfrauzeitung / Nora Devenish)

Die Hoffnungen waren gross, der Druck vielleicht zu stark. Nach einem kräftemässig ausgeglichenen Spiel verpasst der SC Bönigen den frühzeitigen Meisterschafts-Finaleinzug und verliert daheim gegen den EHC Mirchel 0:2. Die Mannschaft um Headcoach Thomas Zurbrügg zeigte sich bemüht, an den ersten Sieg der «Best of Three»-Serie anzuknüpfen. Dennoch gelang es ihnen nicht, die durchaus vorhandenen Goalchancen richtig zu verwerten und an den letzten Erfolg anzuknüpfen. Mirchels Sieg gleicht die Playoff-Halbfinalserie aus. Am kommenden Dienstag wird in Worb entschieden, wer ins Finale einzieht.

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Ein Spiel auf Augenhöhe: Die Böniger handelten sich am Samstag 16 Strafminuten, der EHC Mirchel deren zehn ein. (Foto: Jungfrauzeitung / Nora Devenish)

Dass es sich bereits bei der SC-Bönigen-Halbfinalteilnahme um eine mittlere Sensation handelt, zeigte nebst dem nervenaufreibenden Zusammentreffen der beiden Mannschaften auch der Zuschauerauflauf. 424 Zuschauer unterstützen die Teams am Samstagabend in der Eishalle Matten. Der Finaleinzug wäre für den SC Bönigen die Krönung einer durchaus erfolgreichen Spielsaison.

Spiel auf Augenhöhe
SC Bönigen-Cheftrainer Thomas Zurbrügg zeigte sich nach dem Spiel gefasst: «Wir haben sicherlich eine einmalige Chance vergeben. Doch wenn wir weiterhin auf diesem Niveau spielen, liegt durchaus noch etwas drin.» Die Motivation, erstmals in der Clubgeschichte den Finaleinzug zu schaffen, ist laut Zurbrügg durchaus vorhanden: «Nun setzen wir alles daran, die Kraft noch einmal zu finden.» Das Team zeigte sich als fairer Verlierer: «Der Sieg seitens EHC Mirchel war verdient», so Zurbrügg. Zwar spielten die beiden Mannschaften durchgehend auf Augenhöhe gegeneinander, doch fehlte der einheimischen Mannschaft das zum Sieg nötige letzte bisschen Kampfgeist. Thomas Zurbrügg: «Nebst der harten Vorarbeit müssen wir künftig vermehrt versuchen, frühzeitig Vorteile auszunutzen.»

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Verteidiger Alain Willener zog sich im Showdown gegen den EHC Mirchel eine Gehirnerschütterung zu und muss pausieren. (Foto: Jungfrauzeitung / Nora Devenish)

Dezimierte Formation
Es war ein flinkes Duell mit einer gesunden Portion Aggressivität, das sich der SC Bönigen gegen den EHC Mirchel lieferte. Verständlich, denn es ging um viel. Gerade gegen Schluss hätte der SC Bönigen jedoch angriffslustiger und konzentrierter auftreten müssen. Sinnbildlich hierfür zwei verpasste Topchancen: Zum einen präsentierte sich für Ramon Zeller unverhofft freie Bahn Richtung Mirchel-Goalie Daniel Wegmüller, doch konnte der Zweisimmer den günstigen Moment nicht zu seinen Gunsten nutzen. Zum anderen war da, nach einer Bilderbuch-Einzelaktion, der unglückliche Pfostenschuss aus der ersten Linie von Lukas Vrana. Ein ärgerliches Missgeschick. Dieser Treffer hätte dem SC Bönigen durchaus das nötige Schiesspulver für die letzten fünf Spielminuten geliefert.

Noch ist nichts verloren. Doch treten die Böniger den nächsten Match in dezimierter Formation an. Verteidiger Alain Willener und Stürmer Res Michel zogen sich eine Gehirnerschütterung und eine Rippenverletzung zu und müssen gemäss Einschätzung von Thomas Zurbrügg am Dienstag pausieren.
(Bericht: Junfrauzeitung / Nora Devenish)

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14.02.2018
Der SC Bönigen I gewinnt gegen den EHC Mirchel... (Bericht)
Ungebändigter Siegeswille
Nach dem dramatischen Sieg im Penaltyschiessen gegen den EHC Oberlangenegg am letzten Samstag, ging es für den SC Bönigen praktisch lückenlos weiter mit dem Playoff-Halbfinal. Am Dienstagabend reiste die Mannschaft nach Worb, um sich der Serie gegen den EHC Mirchel zu stellen.

Beide Mannschaften schlugen von Beginn an ein hohes Tempo an, kombiniert mit einigen kernigen Checks. Während sich die Böniger mit schnellen Pässen in das gegnerische Drittel spielten und dort konsequent den Abschluss suchten, fiel es dem EHC Mirchel merklich schwer, gefährliche Abschlüsse zu kreieren. Es schien dem Gastgeber deutlich schwerer, das Tempo des Spiels zu halten, trotz dem spielfreien Wochenende.

Als Christoph Wälti den Puck aus dem Spielfeld schoss und dafür eine 2-Minutenstrafe erhielt, konnte der SC Bönigen sein zweites Powerplay des Abends aufziehen. Die erste Linie konnte sich installieren und als der Pass auf Dominik Vanek gespielt wurde, fackelte dieser nicht lange und hämmerte die Scheibe in die Maschen zum 0:1. Es war sozusagen der Lohn für die harte Arbeit im ersten Drittel.
„Wie gewonnen, so zerronnen“, war man nach nicht einmal drei Minuten im Mitteldrittel gewollt zu sagen. Denn zu diesem Zeitpunkt hatte der EHC Mirchel mit einem Doppelschlag das Spiel gedreht. Die Böniger kamen zu unkonzentriert aus der Garderobe und ermöglichten mit ihrer Nachlässigkeit, dass die Heimmannschaft ihrerseits die Führung an sich reissen konnte. Das Spiel war in der Folge von mehreren Strafen geprägt, welche dem SC Bönigen zu Gute kamen. So war es wiederum ein Powerplay, in welchem Lukas Vrana gelang, den Ausgleich zum 2:2 zu erzielen. Das Spiel konnte von neuem beginnen, wären nicht die Strafen der Rot-Schwarzen hinzugekommen. Gleich vier Böniger fassten in den letzten sechs Minuten des Mittelabschnitts eine Strafe. Die Unterzahlsituationen konnten nur dank grossem Einsatz und einem stark aufspielenden Fabio Rudolph zwischen den Pfosten überstanden werden.

Für alle Zuschauer versprach das letzte Drittel eine spannende Angelegenheit zu werden. Wieder vergingen nur wenige Minuten, als der EHC Mirchel erneut in Führung gelangte. Samuel Lüthi kam vor dem Tor zum Abschluss und brachte sein Team in Front. Der wiederholte Fehlstart nach der Pause stachelte die Mannschaft um Headcoach Thomas Zurbrügg an, diesen sofort wieder zu korrigieren. Engagiert und nach vorne spielend mussten sich die mitgereisten Fans (allen voran viele Spieler der 2. Mannschaft) bis zur 51. Minute gedulden. In dieser lief Lukas Vrana in Richtung gegnerisches Tor, verzögerte intelligent um danach mit viel Übersicht seinen Mitspieler Dominik Vanek anzuspielen. Dieser schloss in die hohe Ecke ab und liess dem Torhüter keine Chance auf eine Abwehr. Beflügelt durch den Ausgleichtreffer brachte Dominik Vanek sein Team fünf Minuten vor Schluss sogar in Führung. Der Jubel auf Seiten des SC Bönigen war enorm und man war gewollt, diesen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Eine Unterzahlsituation kurz nach dem Treffer forderte dem Nervenkostüm des Trainergespanns Zurbrügg / Zurschmiede allerdings noch einmal alles ab. Erneut war es Fabio Rudolph sowie dem absoluten Siegeswillen zu verdanken, dass das Powerplay des EHC Mirchels nicht mehr zum Ausgleich führte.
 
So konnte Ramon Zeller und Res Michel bis zum Schluss noch auf 3:6 erhöhen und mit ihrem Team den verdienten Auswärtssieg gegen den EHC Mirchel bejubeln. Am Samstag, 17. Februar kommt es nun im Eissportzentrum Bödeli zum zweiten Aufeinandertreffen der Teams. Mit einem Sieg kann sich der SC Bönigen vorzeitig für den Playoff-Final qualifizieren. 

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11.02.2018
Der SC Bönigen I entscheidet die Serie im Penaltyschiessen! (Bericht + Video)
SC Bönigen zieht ins Halbfinale
Die Mannschaft um Headcoach Thomas Zurbrügg gewinnt zu Hause das Entscheidungsspiel gegen den EHC Oberlangenegg im Penaltyschiessen und zieht ins Halbfinale.

SC Bönigen
Lukas Widmer war ein starker Rückhalt. (Foto: SC Bönigen)

Nachdem sich der SC Bönigen letzten Mittwoch im zweiten Playoffspiel auswärts mit 3:0 geschlagen geben musste, kam es am Samstag in Matten zum alles entscheidenden Spiel um den Einzug ins Halbfinale.

Wie erwartet war es von Anfang an ein hart umkämpftes Spiel. Die Böniger Mannschaft aber wollte sich – von der ersten Spielminute an hellwach – die Chance zum Halbfinal-Einzug nicht nehmen lassen. Bereits in der sechsten Spielminute ging das Heimteam durch Dominik Vanek in Führung, der auf einen Abpraller von Thomas Eymann am schnellsten reagierte. Das Spiel blieb in der Folge sehr ausgeglichen bis zur 17. Spielminute, als die Gäste einen Fehlpass der Böniger in der eigenen Zone abfangen konnten und zum 1:1 ausglichen.

Spannendes letztes Drittel
Für den SC Bönigen war es wichtig, das Mitteldrittel mal ausgeglichen zu gestalten, nachdem er in den vorherigen zwei Spielen dieses jeweils mit 2:0 verloren hatte. Gerade eine Minute war gespielt, als Alain Willener auf einen schönen Querpass von Marco Zurschmiede die erneute Führung zum 2:1 für das Heimteam erzielen konnte. Es ging weiter Schlag auf Schlag, und zwei Minuten später bekamen die Gäste aus Oberlangenegg die Möglichkeit, in Überzahl zu spielen. Dieses Überzahlspiel dauerte erst 14 Sekunden, als der Puck zum erneuten Ausgleich im Böniger Tor lag. Nach einem Schuss von der blauen Linie wurde der Puck durch einen eigenen Spieler unglücklich zwischen die Schoner von Torhüter Lukas Widmer hindurch abgelenkt. Auch das zweite Drittel endete mit 1:1, und es ging mit einem 2:2 in die zweite Pause.

Die 267 Zuschauer konnten sich nun auf ein letztes spannendes Drittel freuen. Beide Mannschaften wussten, was auf dem Spiel steht, und powerten weiter, um irgend einen kleinen Fehler des Gegners auszunutzen und erneut in Führung zu gehen. Das Spiel ging hin und her und war an Spannung kaum zu überbieten, aber keine der Mannschaften konnte die Entscheidung erzwingen, und es ging somit in die Verlängerung.

Entscheidung ganz zum Schluss
Diese ging über fünf Minuten mit drei gegen drei Feldspielern. Trotz weiteren Torchancen auf beiden Seiten waren beide Mannschaften in der Defensive sehr konzentriert, um nicht in Rückstand zu geraten. Und so kam es, wie es kommen musste und die Entscheidung musste im Penaltyschiessen erzwungen werden. Pro Mannschaft waren je fünf Schützen gefragt, um den Penalty-Krimi zu entscheiden. Nach je vier Schützen stand es immer noch unentschieden. Oliver Baur und Lukas Vrana hatten für ihre Farben getroffen, aber auch vom Gästeteam hatten zwei Schützen ein Goal erzielt. Es kam zur definitiven Entscheidung. Der stark spielende Böniger Goalie Lukas Widmer hatte noch den fünften Schützen vor sich, und machte auch diese Chance der Oberlangenegger mit einer weiteren starken Parade zunichte. So kam der SC Bönigen mit seinem letzten Schützen zu einem Matchpuck. Diese Verantwortung liess sich Philip Stucki nicht nehmen und versenkte die Scheibe, nachdem er den Gegnerischen Schlussmann ausgespielt hatte, souverän unter die Latte. Damit stehen die Böniger im Halbfinale. Der Jubel auf Seiten des Heimteams war riesengross, nachdem die Mannschaft in den letzten zwei Jahren bereits in der ersten Runde gescheitert war.

Somit spielt der SC Bönigen gegen den EHC Mirchel um den Finaleinzug der Gruppe 2. Das nächste Spiel bestreiten die Böniger morgen um 20:00 in Worb, und am nächsten Samstag kommt es dann in der Eishalle Matten zumHeimspiel um 20:15 Uhr. Bei je einem Sieg müsste das dritte Spiel in Worb eine Entscheidung bringen.


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Philip Stuckis (vorne) Penalty brachte die Entscheidung. (Foto: SC Bönigen)



Philip Stuckis entscheidender Penalty (Quelle: Facbook)

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11.02.2018
SCB2: Schmerzliche Niederlage gegen Röthenbach...
Gegen den SV Röthenbach wollte man wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren. Der Start war dann auch vielversprechend. In der 4. Minute gelang der Führungstreffer durch Bruno von Allmen. Nach dem Ausgleich durch die Heimmannschaft gelang Thomas Kübli der erneute Führungstreffer.
Die Böniger hatten im 2. und 3. Spielabschnitt viele Chancen und die Gelegenheit die Führung auszubauen. Es war aber der SV Röthenbach welcher in der 34. Minuten den Spielstand ausgleichen konnte und in der 43. Minute sogar mit 3:2 in Führung ging. Auch dann hatten die Böniger noch die Chance zum Ausgleich, scheiterten aber am gegnerischen Torhüter oder am eigenen Unvermögen. Das entscheidende 4:2 gelang dem SVR 30 Sekunden vor Schluss, als die Böniger Torhüter Sandro Lengacher durch einen 6. Feldspieler ersetzten.

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08.02.2018
SC Bönigen I bleibt in Oberlangenegg torlos...
Der SC Bönigen verliert die Playoff Partie auswärts gegen den EHC Oberlangenegg mit 0:3 Toren. Damit kommt es am kommenden Samstag zum entscheidenden Spiel in der "Best of three" Serie. Wer gewinnt kommt eine Runde weiter, für den Verlierer ist die Saison zu Ende.

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05.02.2018
SCB2: Glücklicher Punktegewinn gegen den EHC Bumbach...
Der SC Bönigen II kommt im Heimspiel gegen Bumbach zu einem schlussendlich etwas glücklichen Punktegewinn.

Das erste Drittel blieb torlos. Beide Mannschaften kamen zu vereinzelten Chancen, doch sie konnten sich nicht über einen Torerfolg freuen.
Der zweite Spielabschnitt startete dann aber turbulent. Daniel "Trüegla" Brunner brachte den SCB mit einer grandiosen Einzelleistung in Führung. Keine 2 Minuten später glich der EHC Bumbach den Spielstand wieder aus und wiederum nur 25 Sekunden später brauchte Thomas Beugger die Böniger wieder in Führung. Bis zum Ende des zweiten Spielabschnittes gelang den Gästen dann aber doch der Ausgleich zum 2:2.
Auch ein drittes Mal ging der SCB in Führung, Beni Michel war mit seinem Schuss erfolgreich. Den Gästen gelang aber auch ein weiteres Mal der Ausgleich und nicht nur das, ihnen gelang in Überzahl die Führung zum 3:4. Alles deutete nun auf eine Niederlage für den SCB hin. Nach einem Timout durch den Couch Roger Stauffer wurde der SCB-Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzt. Tatsächlich gelang den Bönigern 29 Sekunden vor Spielschluss noch der Ausgleich durch Thomas Beugger und retteten sich so in die Verlängerung.

Den Bönigern bot sich sogar die Change zum Sieg, konnten sie doch in Überzahlt spielen. Leider gelang dem EHC Bumbach der Siegtreffer in Unterzahlt. Der Puck prallte unglücklich vom Schoner eines Bumbach-Spielers ins Tor und bescherte den Gästen ein 4:5 Sieg.


04.02.2018
Der SC Bönigen I legt in der Palyoff Serie vor... (Bericht)
SC Bönigen mit Auftakt Sieg in den Playoffs
Der SC Bönigen gewinnt die erste Partie der Playoffserie "best of three" zu Hause vor 250 Zuschauern gegen den EHC Oberlangenegg mit 6:3.


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Die Böniger können nach siegreichem Spiel jubeln. (Foto: SC Bönigen)

Anhand der Stärken im kämpferischen Bereich, für die der EHC Oberlangenegg bekannt ist, war die Mannschaft von Headcoach Thomas Zurbürgg gefordert, das Spiel von der 1. Minute an in die eigenen Hände zu nehmen.
Um im „best of three“ Modus nach dem ersten Spiel nicht schon mit dem Rücken zur Wand zu stehen, war es für den SC Bönigen enorm wichtig, das erste Spiel für sich zu entscheiden. Dies brachte von Anfang an auch eine gewisse Nervosität in Spiel die sichtbar war. In der 3. Spielminute musste Res Michel wegen zu hohem Stock für 2 Minuten auf der Strafbank platz nehmen, dass dem Gegner aus Oberlangegg die Chance gab in Überzahl zu spielen. Diese Überzahl wurde dann auch gnadenlos ausgenutzt. Gerade 11 Sekunden waren gespielt als es schon hinter dem Böniger Goalie Lukas Widmer einschlug. Dies war genau der Start den man sich auf der Böniger Seite nicht erhofft hatte. Die Böniger Spieler liessen sich aber nicht beeindrucken und es dauerte gerade 8 Sekunden bis zum Ausgleich. Nach einem gewonnen Bully von Oliver Baur passte Lukas Vrana auf Dominik Vanek, der mit einem herrlich platzierten Direktschuss den Ausgleich erzielte. Und es kam noch besser für die Heimmannschaft, als der Goalie von Oberlangenegg einen abgefälschten Schuss vom Böniger Captain Marco Zurschmiede zur 2:1 Führung passieren lassen musste. Somit war das Spiel lanciert und es ging in einem offenen Schlagabtausch immer wieder hin und her in dem die Gäste mit Ihrem Konterspiel immer wieder gefährlich blieben. In der 16. Spielminute war es aber dann Res Michel der mit viel Zug um das gegnerische Tor kurvte und das 3:1 für sein Team markierte. Ein wichtiger Treffer der das Heimteam mit einer 3:1 Führung in die erste Pause brachte.

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(Foto: SC Bönigen)

In der Pause verlangte Trainer Thomas Zurbrügg dann für die nächsten 20 Minuten mehr Konsequenz in der Defensive, um weitere Konter vom Gegner zu unterbinden. Es waren gerade 3 Minuten im Mitteldrittel gespielt, als die Gäste mit genauso einem Konter und einem sehenswerten Treffer den 3:2 Anschlusstreffer erzielten.
Wie Trainer Zurbrügg schon in der Pause mahnte, hatte sich die Böniger Mannschaft in der Rückwärtsbewegung wieder einmal entblösst. Die Heimmannschaft kam in der Folge noch zweimal in den Genuss in Überzahl zu spielen, war aber dann zu wenig effizient um etwas zählbares raus zu holen. Und so kam es wie es meistens kommt, wer die Tore nicht macht kriegt sie dann meistens. Die Böniger Mannschaft liess sich in der 27. Spielminute durch eine schöne Einzelleistung vom Gegner düpieren und es hiess plötzlich 3:3! Das Spiel war wieder neu lanciert. Und es kam für die Gäste aus Oberlangenegg sogar noch besser als Sie durch Strafen auf Böniger Seite zu einer doppelten Überzahl kamen. Doch die Heimmannschaft wusste in Unterzahl zu überzeugen und brachte die Scheibe immer wieder aus der eigenen Zone heraus. Die erste von 2 Minuten in doppelter Unterzahl waren überstanden, als sich Thomas Eymann die Scheibe in der eigenen Zone schnappte, unwiderstehlich auf das Tor vom Gegner los zog und nur noch mit einem Foul von der Scheibe getrennt werden konnte. Diese Szene von Eymann war sehr entscheidend für den weiteren Verlauf des Spiels, den die Gäste bekamen eine 2 Minuten Strafe wegen halten aufgebrummt, und so hatten die Böniger nur noch 29 Sekunden mit 4:3 zu überstehen. Das Heimteam mit einem sicheren Lukas Widmer im Tor überstand auch diese Phase und nachdem man das Mitteldrittel mit 0:2 verloren hatte, ging es mit einem 3:3 in die zweite Pause.

Die 250 Zuschauer konnten sich nun auf ein spannendes letztes Drittel freuen. Für das Heimteam war es entscheidend, in den letzten 20 Minuten ja nicht in Rückstand zu geraten. Gerade 54. Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt als man auf der Böniger Bank erneut jubeln durfte. Lukas Vrana hatte auf Pass von Oliver Baur den Schlussmann der Gäste eiskalt zwischen den Schonern erwischt. 5 Minuten später musste der genannte Torschütze aber für 2 Minuten in die Kühlbox. Auch hier konnte das Heimteam im Boxplay wieder überzeugen und diese 2 Minuten bravourös ohne Gegentreffer überstehen. Die Böniger nun mit mehr Spielanteilen konnten den Druck auf den Gegner erhöhen und kamen dadurch noch einmal zu einer Möglichkeit in Überzahl zu spielen. Die Scheibe lief gut im Powerplay, nur im Abschluss war man aber dann zu harmlos. In der 56. Spielminute dann aber der grosse Jubel und die riesige Erleichterung der erneuten zwei Tore Führung für die Heimmannschaft. Lukas Vrana war es, der auf Pass von Dominik Vanek mit einem „Hammer“ in den Winkel vom Gäste Torhüter die Entscheidung für seine Mannschaft erzielte. Eine Minute später wurde beiden Mannschaften je noch eine 2 Minutenstrafe wegen übertriebener Härte aufgebrummt. Dies ermöglichte den Gästen aus Oberlangenegg den Torhüter aus dem Tor zunehmen um mit 5 gegen 4 in Überzahl nochmal einmal heran zu kommen. Doch die Heimmannschaft liess nichts mehr anbrennen und Oliver Baur machte mit seinem empty neter ins leere Tor das alles entscheidende 6:3 und sicherte den Sieg für sein Team. Obschon der 6. platzierte EHC Oberlangenegg nach der Qualifikation 17 Punkte weniger als der SC Bönigen auf dem Zähler hatte, war es der wie erwartet hartnäckige Gegner.
Nun gilt es für die Böniger Mannschaft am Mittwoch im Auswärtsspiel in Oberlangenegg die Kräfte nochmal zu bündeln und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung alles zu geben um mit einem weiteren Sieg den „Sack“ zu zumachen. Das Spiel auswärts findet am Mittwoch 7. Februar um 20:30 auf der Kunsteisbahn in Oberlangenegg statt. Auch hier würde sich die Böniger Mannschaft auf zahlreiche Unterstützung freuen.

SC Bönigen
(Foto: SC Bönigen)

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29.01.2018
SC Bönigen II verliert nach schwacher Leistung gegen Jungfrau...
Die zweite Mannschaft des SC Bönigen II traf am Samstagabend auf den SC Jungfrau-Wengen. Nach den guten Leistungen gegen Gstaad und Uttigen durfte man auf Punkte hoffen.

Die Böniger zeigten aber eine schwache Leistung. Zu viele Fehlpässe, zu wenig läuferische Bereitschaft, mangelnde taktische Disziplin, dies alles führte dazu, dass der SCB mit einer 7:4 Niederlage von Grindelwald nach Hause reisen musste.


25.01.2018
SC Bönigen I gewinnt das letzte Qualifikationsspiel deutlich... (Bericht)
SC Bönigen schlägt EHC Boll mit 9:2
Zu Hause zeigte die Mannschaft ihr Können. Dies allerdings erst, nachdem das Trainerduo ermahnende Worte an die Spieler richtete.


SC Bönigen
Der SC Bönigen besiegte zu Hause den EHC Boll mit 9:2. (Foto: SC Bönigen)

Die Mannschaft um das Trainerduo Zurbrügg und Zurschmiede hat die Pflicht erfüllt und schlägt den achtplatzierten EHC Boll am Schluss deutlich mit 9:2. Die Anfangsphase der Böniger Mannschaft war aber nicht so, wie das Schlussresultat aussah. Die von Trainer Thomas Zurbrügg von seiner Mannschaft geforderte Spielstärke wurde nicht von Anfang an umgesetzt.

Mit halbherzigen Aktionen liess man dem Gegner zu viel Raum und musste in der zweiten Spielminute prompt den ersten Gegentreffer hinnehmen. In der zwölften Spielminute war es Stefan Bohren auf Pass von Res Michel, der im Powerplay mit einem satten Schuss von der blauen Linie den Ausgleich erzielte. In der 18. Spielminute musste der Böniger Spieler Roger Salzmann für ein Hacken auf der Strafbank Platz nehmen und ermöglichte dem Gast aus Boll, in Überzahl zu spielen. Mit ein paar einfachen Pässen und einem Schuss von der blauen Linie lag die Scheibe plötzlich wieder im Böniger Tor, und der EHC Boll ging mit einer 2:1-Führung in die erste Pause.

Trainer interveniert

Die gezeigte Leistung in den ersten 20 Minuten war nicht nach dem Geschmack von Trainer Thomas Zurbrügg, und er verlangte von seiner Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung für das Mitteldrittel. Die Böniger Mannschaft startete darauf deutlich konzentrierter und kam nach gerade 20 Sekunden zu einer Überzahl Möglichkeiten. Roger Götz war es, der in der 22. Spielminute im Powerplay auf Pass von Oliver Baur den Ausgleich zum 2:2 markierte. Sieben Minuten später kam der SC Bönigen zu einer weiteren Möglichkeit, in Überzahl zu spielen, und liess sich nicht lange bitten, um erstmals mit 3:2 in Führung zu gehen. Diesmal war es Philip Stucki auf einen Pass von Dominik Vanek, der dem gegnerischen Goalie keine Abwehrchance liess und mit einem präzisen Schuss von der blauen Linie einnetzte. Der «Knopf» war gelöst, und der SC Bönigen ging mit weiteren Treffern von Lukas Vrana in der 33. und Lorenzo Elefante in der 36. Spielminute mit 5:2 in Führung, das zugleich das zweite Pausenresultat war.

Im letzten Drittel waren die Böniger Spieler bereit, noch mal alles zu geben, und spielten den Gast aus Boll regelrecht an die Wand. Res Michel umkurvte die halbe Gegnermannschaft und traf in der 42. Spielminute mit einem Schuss in den Winkel zum 6:2. Sechs Minuten später bekam der SC Bönigen die Möglichkeit, in doppelter Überzahl zu spielen, und nutzte diese erneut mit Roger Götz zum 7:2. Es kam dann noch besser für die Heimmannschaft, als Res Michel mit einem Hattrick und zwei weiteren Treffern in der 49. und 55. Spielminute auf 9:2 erhöhte. Mit diesem Pflichtsieg konnte der SC Bönigen zum zweitplatzierten EHC Mirchel punktgleich aufschliessen und beendete die Qualifikation somit auf dem dritten Platz mit sensationellen 41 Punkten.

Nun gilt es, diesen Schwung aus der Qualifikation in die bevorstehenden Playoffs mitzunehmen. Gegner der Böniger ist der sechstplatzierte EHC Oberlangenegg, der durch seine kämpferische Tugend als äusserst unangenehmer Gegner gilt. Trainer Thomas Zurbrügg wird aber das richtige Händchen haben, um seine Mannschaft mit der richtigen Einstellung am Start zu haben. Gespielt wird im Modus «best of three». Die erste Partie steigt am kommenden Samstag um 20.15 Uhr im Eissportzentrum Interlaken.

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